Nostalgie Café LUITPOLD mit Sammlung Tour in München - Termin folgt

 

EINLADUNG

Nostalgie Café LUITPOLD mit Sammlung Tour in München
Termin folgt


Die LUITPOLD-Torte

Konditormeister Paul Buchner hat sie selbst kreiert. Die klassische Herrentorte, mit einer verführerischen Mischung aus Marzipan und Weincreme veredelt, ist bis heute die beliebteste unter den mehr als 25 Torten des Hauses. Drei Mitarbeiter braucht es, um sie zuzubereiten. 

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1888 Eröffnung des „Palastcafé LUITPOLD oder auch der Feenpalast genannt

Das Café Luitpold öffnet seine Pforten. Die Gäste zahlen am Eröffnungstag, dem 1. Januar, Eintritt, um das Palastcafé im Luitpoldblock zu besichtigen. 2000 Menschen finden hier Platz - eine monumentale Bühne für die einzigartige Mischung aus Adeligen und Großbürgern, aus Künstlern, Studenten und einfachen Leuten, die das Café in den kommenden Jahrzehnten zu einem Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in München machen.

1896 Der Künstlertreff

Schon im Eröffnungsjahr beschreibt der Baedeker das Café Luitpold als Künstlertreff. Es gibt sogar eine "Luitpold-Gruppe", Abtrünnige der Münchener Künstlervereinigung, die sich 1896 formieren. Mit von der Partie sind Georg Dehn, Franz Defregger, Ernst Ludwig Plass, Ernst Liebermann, Walter Geffcken und Eduard Gabelsberger.

Die Sammlung  Cafe Luitpold dokumentiert die Glanzzeit des legendaren Cafe Luitpold von 1888 – 1944 das mit 20 Prachtsälen, darunter Prinzhensall  als Maerchenschloss Europas verehrt wurde. Renomierte Kapellmeister Europas, Barnabas von Ceczy,  Bernard Ette, Georges Boulanger dirigierten einst im Traditionscafe Luitpold.

Auszüge aus der Historie:

  • 1911 Der Prinzregent feiert im Café Luitpold seinen 90. Geburtstag. Neben englischen Langousten wurden ‚Japanische Kackis‘ und ‚Norweger Hummer‘ kredenzt
  • 1912 Künstler Wassily Kandinsky und Franz Marc präsentieren ihre Ausstellung ‚Schwarz-Weiss‘ im ersten Stock des Luitpoldblocks
  • 1929 eröffnet im Luitpoldblock Münchens größtes Kino. Die Luitpold-Lichtspiele haben 1368 Sitzplätze.
  • 1932 Schriftsteller Klaus Mann (Sohn von Thomas Mann) beobachtet Adolf Hitler beim maßlosen Verzehr von Erdbeertörtchen mit Schlagrahm. Leider was das Café auch zum Treffpunkt der SA und SS geworden, was für Mann besonders tragisch war, ging er so gern in sein Luitpold.


Zitat von LORIOT:

Das Cafe Luitpold gehört zu jenen seltenen, durchdachten Etablissments, die ein Gast von souveraener Lebensführung zu keiner Minute des Tages zu verlassen braucht, es sei denn er wird krank oder will schlafen.
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„Aus München wie er schreibt und isst“
LORIOT alias Vicco von Bülow, beschreibt 1975 sein Lieblingslokal


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
 

Claudia Hubner
muenchen-verzaubert.de