OLYMPIADE München 1972 - mit Bauplaner Hr. Ebner zum 50. Jubiläum 2022 - 27.08.2022 / 11.00 Uhr

 

OLYMPIADE München 1972 - Jubiläum 2022 - 27.08.2022 / 11.00 Uhr





Der Startschuss für die xx. Olympischen Spiele 1972 als Austragungsort in München, ist in Rom im Hotel Excelisor am 26.4.1966 gefallen.

 Bundespräsident Gustav Heinemann eröffnete am 26. August 1972 im Olympiastadion feierlich die XX. Olympischen Sommerspiele.] Nach dem Einmarsch von über 7100 Sportlern aus 122 Nationen entzündete der Jugendsportler Günter Zahn das olympische Feuer über den Rängen der Osttribüne.

 

Die Faszination für die revolutionäre, avantgardistische Architektur des bekannten Olympiagelände in München ist weltweit ungebrochen. Das Architekturbüro Behnisch und Partner setzte auf das archaische Prinzip der Zeltkonstruktion.

Und so entstand auf dem 3 km² großen Gelände des einstigen königlich-bayrischen 
Exerzierfeldes am Oberwiesenfeld ein kühnes Nebeneinander von in sich geschlossenen Dachlinien, die überragt werden vom 291 m hohen Olympiaturm mit spektakulären Drehrestaurant. Das Rockmuseum mit interessanter Musikzeitgeschichte und Veranstaltungen befindet sich  ebenfalls im Turm.

 

Der Munich Olympic Walk of Stars (MOWOS) ist ein ca. 400 Meter langer Gehweg am Willi-Daume-Platz, am Nordufer des Olympiasees

Für die Aufnahme in den Walk of Stars müssen Persönlichkeiten aus Sport, Musik und Unterhaltung sich um den Olympiapark verdient gemacht bzw. im Olympiastadion München. 

Anlässlich des 40. Jahrestages des Olympia-Attentats vom 5. und 6. September 1972, bei dem elf israelische Sportler und ein Münchner Polizist von palästinensischen Terroristen ermordet wurden.  Am 6.09.2017 wurde ein Erinnerungsort mit Videoinstallation errichtet.

 

Erfahren Sie von dem ehemaligen  Baukonstruckteur  des Olympiadorfes  interessante  Fakten und Geschichten.

Wir freuen uns auf Sie.

Termin und Preis wird noch bekannt gegeben. 





Bild 1 - 100 Marken Heftchen, Olympische Sommerspiele München 1972

Sondermarke Olympischen Sommerspiele München 1972 - Briefmarkenblock

Otto „Otl“ Aicher (* 13. Mai 1922 in Ulm; † 1. September 1991 in Günzburg) war einer der prägendsten deutschen Gestalter bzw. Grafikdesigner des 20. Jahrhunderts. Von 1967 bis 1972 war Aicher Gestaltungsbeauftragter der Olympischen Spiele von München, wofür er ein bis heute international weit verbreitetes System von Piktogrammen als Wegweiser entwickelte.

Seit drei Jahren arbeitet ein bekannter britischer Designer – nämlich Mark Holt, Mitgründer der Agentur 8vo – an einem Buchprojekt übers Erscheinungsbilder der Münchner Olympiade von 1972.

Diese erlangte zwar wegen eines palästinensischen Terroranschlags gegen die israelischen Sportler traurige Berühmtheit. Doch in Sachen Gestaltung ging die Olympiade positiv in die Geschichte ein. Denn Otl Aicher entwarf ein Erscheinungsbild, das weltweit zum Vorbild für modernes, konsequent über verschiedenste Anwendungen hinweg konzipiertes und realisiertes Corporate Design wurde.

Von 1965 bis 1972 war Aicher – der zu den Gründern der renommierten Hochschule für Gestaltung Ulm gehört hatte – mit dem Olympia-Projekt beschäftigt. Die ganze Geschichte will jetzt Mark Holt im über 500 Seiten starken Buch »Munich ‘1972. The Visual Output of Otl Aicher‘s Dept. XI« erzählen. Eine Crowdfunding-Aktion über Kickstarter soll das Projekt finanzieren.

 

 

Maskottchen Waldi, ein typisch deutscher Dackel – aber eben doch modern